Bärlappe in Sachsen
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Der Zeiller-Flachbärlapp, Diphasiastrum zeilleri, steht morphologisch zwischen seinen Ausgangsarten D. complanatum und D. tristachyum. Die Seitenäste sind meist relativ lang, fächerförmig angeordnet und schmaler als bei D. complanatum, aber breiter als bei D. tristachyum. Außerdem sind die Internodien (Abstände zwischen den Blattwirteln) relativ lang. Die Seitenblätter (Lateralblätter) der Äste sind meist nur wenig breiter als die Rückenblätter (Dorsalblätter), die Blätter der Sprossunterseite (Ventralblätter) relativ lang. Die zwei bis sechszähligen Sporophyllstände sind lang gestielt und können sowohl den Mitteltrieben als auch den Seitentrieben entspringen.

Diphasiastrum zeilleri besiedelt vor allem beerstrauchreiche Kiefernwälder des Tieflandes, wurde aber auch an anderen Standorten bis ins Gebirge, so im Vogtland und Erzgebirgsvorland nachgewiesen. In Sachsen ist die Art gegenwärtig nur aus der Oberlausitz bekannt, wo sie z.T. große, üppige Beständen bilden kann.

 

 

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© Walter-Meusel-Stiftung Chemnitz 2018

 

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